
Crowdsourcing und die zuvor beschriebene Nachhaltigkeit haben eines gemein: das besondere Interesse am Kunden.
Crowdsourcing geht aber viel weiter: hier wird der Kunde nicht nur umsorgt, sondern auch aktiv an der Produktentwicklung beteiligt.
Man hört nicht nur auf ihn und geht auf seine Bedürfnisse ein, sondern bindet ihn aktiv in die weitere Produktentwicklung ein.
Bekannteste Beispiele sind Software Produkte. Die fast fertigen Beta-Versionen werden ausgewählten, interessierten und fachkundigen Nutzern verfügbar gemacht. Die von diesen zurückgemeldeten Fehler und Anregungen finden direkten Eingang in die Endfertigung des Produktes.
So gewinnt und bindet man nicht nur Stammkunden, sondern spart echtes Geld in der Entwicklung.
Nicht nur die Software Schmieden überlassen ihre Beta-Versionen ausgesuchten Kunden zum Test, sondern auch Versender, wie Tchibo haben das Potenzial erkennt. Unter tchibo-ideas.de ist Jedermann/frau aufgefordert, Produktideen darzustellen. Die werden ggf. sogar weiterentwickelt und erscheinen dann als Bestellware im Tchibo Shop. Smart ist, wer auf seine Kunden hört, nicht wahr?
by Konstantin Gastmann, pixelio.de
